Tag 16 – Miami
- At April 10, 2006
- By Tomi
- In Florida 2006
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Auch heute Morgen mussten wir erneut früh aufstehen, da wir uns gestern für eine “Miami City Tour” eingetragen hatten. Wir wurden um 9:15 in unserem Hotel in Miami Downtown abgeholt. Die Fahrt ging nach Miami Beach, wo wir zuerst ein paar weitere Hotels abklapperten, um noch mehr Gäste abzuholen. Die Tour startete dann in Miami Beach und führte während 2 ½ Stunden über Miami Downtown, Financial District, Coconut Grove, Coral Gables und Little Havanna wieder zurück nach Downtown. Wir legten zwei Stopps in Coral Gables und Little Havanna ein, wo wir uns jeweils die Beine vertreten und die Gegend genauer erkundigen konnten.
Da uns Miami Beach während der Tour am besten gefallen hatte, fuhren wir nach der Tour selbst noch einmal nach Miami Beach. Zuerst fuhren wir mit dem Auto die zwei Hauptadern von Miami Beach entlang, den Ocean Drive sowie die Collins Avenue. Danach parkten wir den Wagen und gingen zu Fuss am Strand entlang. Wir wechselten auf den Ocean Drive, wo wir in einem Café etwas assen und die Leute beobachteten.
Eigentlich wollten wir den letzten Tag noch am Beach mit den Reichen und Schönen verbringen, doch das Wetter machte uns zum ersten Mal in unseren Ferien einen Strich durch die Rechnung. Es war bewölkt und am späten Nachmittag begann es sogar zu regnen. Daher änderten wir unsere Pläne und fuhren zurück nach Downtown, wo wir der Flagler Street entlang shoppten. Als es um 18:00 stärker zu regnen begann, gingen wir zurück ins Hotel und packten bereits unsere Koffer, da wir ja morgen unsere Rückreise antreten.
Später gingen wir noch einmal über die Strasse zum Bayside Marketplace, wo wir in der “Food Station”, einer riesigen Ansammlung von verschiedenen Restaurants, Znacht assen.
Tag 15 – John Pennekamp State Park, Miami
- At April 9, 2006
- By Tomi
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Heute standen wir früh auf, da unser Boot bereits um 9:15 ablegte. Wir legten die kurze Strecke zum John Pennekamp State Park zurück, wo wir eine 2 ½ Stunden lange Glasbodenboot-Tour machten. Nach dem Ablegen des Bootes dauerte es rund 45 Minuten, bis wir das “Molasse Riff” im Atlantischen Ozean erreichten. Durch den gläsernen Boden konnten wir das Riff mit den zahlreichen Fischen bewundern, während eine Park Rangerin uns mehr über die Unterwasserwelt erzählte.Zurück im Hafen gönnten wir uns eine Abkühlung mit einem Glacé und einem eiskalten Coca Cola. Danach fuhren wir auf dem Highway #1 hinauf, bis wir Miami erreichten. Dort checkten wir im Holiday Inn ein, das genau gegenüber des “Bayside Marketplace” liegt, dem Herzen von Miami. Dieses Outdoor-Shoppingcenter besuchten wir sogleich und verbrachten viel Zeit mit shoppen und essen. Jeden Tag finden im Bayside Marketplace Gratiskonzerte statt, und so liessen wir gemütlich den Tag zur Musik einer brasilianischen Band ausklingen.
Tag 14 – Key West, Key Largo
- At April 8, 2006
- By Tomi
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Heute Morgen besuchten wir als erstes den “Southernmost Point of Continental USA”. Allerdings gibt es da nicht viel zu sehen – es ist ein bemalter Betonklotz an einer Strassenecke. Wir erkundeten darauf Key West zu Fuss und erreichten den Fort Zachary Taylor State Park, ein altes Fort aus dem Civil War. Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel, und so entschlossen wir uns bald, wieder zurück in unser klimatisiertes Auto zu gehen und den Rückweg die Keys hinauf anzutreten.Auf dem Weg legten wir diverse Stopps ein, einerseits um Fotos zu schiessen, andererseits um uns die Beine zu vertreten. Einen längeren Stopp planten wir im John Pennekamp State Park in Key Largo ein, wo wir eine Glasbodenbootstour machen wollten. Leider schloss der Park bereits seine Pforten, als wir dort eintrafen. Deshalb entschieden wir uns kurzfristig, die Nacht in Key Largo zu verbringen und am nächsten Morgen die Bootstour zu machen. Im Visitor Center wurde uns ein kleines Motel direkt am Strand empfohlen – das letzte freie Bett in ganz Key Largo für diesen Samstagabend.
Wir folgten einem Tipp aus dem Visitor Center und verbrachten den Rest des Tages im “Holiday Isle” Areal in Islamorada, wo es direkt am Strand diverse Bars, Musik, Restaurants und einen Pool gab. So genossen wir die letzten Sonnenstrahlen mit einem Margerita in der Hand am Pool.
Tag 13 – Florida Keys
- At April 7, 2006
- By Tomi
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Heute war unser Ziel der südlichste Punkt des amerikanischen Festlandes, Key West. Bereits von Naples aus hatten wir für heute Abend ein Motel in Key West reserviert, da es dort am Wochenende meist ziemlich überfüllt ist.Wir fuhren von Homestead aus auf dem Highway #1 Richtung Süden. Diese Strasse hüpft von Insel zu Insel, bis sie schliesslich Key West erreicht. Einen ersten Stopp machten wir an einem kleinen Pier, wo es riesengrosse Tarpons zu sehen gab. Diese Fische werden über einen Meter lang und mehr als 50kg schwer. Sie versammeln sich jeweils bei diesem Pier, da sie dort von Touristen gefüttert werden.
Weiter ging es bis zum Bahia Honda State Park, dem zweitschönsten Strand der USA. Hier legten wir eine kleine Pause ein und genossen das Strandleben. Nachdem wir ein bisschen Farbe angenommen hatten, fuhren wir weiter bis nach Key West. Wir parkten unser Auto gleich neben der Duval Street, der Shopping- und Ausgangsmeile von Key West. Wir verbrachten den Rest des Tages an der Duval Street, wo wir uns zuerst ein feines Glacé gönnten und danach die Strasse auf und ab gingen. In einem Gartenrestaurant assen wir einen ungesunden Cheeseburger und tranken zum Abschluss des Tages einen Frozen Margerita.
Tag 12 – Everglades National Park
- At April 6, 2006
- By Tomi
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Auch heute verbrachten wir einen wunderschönen Tag im Everglades National Park. Von Homestead aus erreichten wir in wenigen Autominuten das Visitor Center des Parks, wo wir uns über die verschiedenen Trails informierten.Als erstes besuchten wir das Royal Palm Visitor Center, wo der Anhinga Trail begann. Der rund 800m lange Weg führt um einen kleinen Teich mit angrenzendem Kanal. Darin tummeln sich dutzende Alligatoren, verschiedenste Vogelarten sowie Wasserschildkröten und Fische. Noch nie haben wir so viele Tiere an einem Ort gesehen. Dem Anhinga Trail angrenzend beginnt der Gumbo Limbo Trail, ein Weg durch ein Dickicht von Hammock Bäumen. Man fühlt sich wie mitten im Urwald.
Danach ging es weiter auf der einzigen Strasse Richtung Flamingo. Auf dem Weg dorthin beginnen noch einige Trails, so auch der Mahagony Hammock Trail. Wie der Name schon sagt führt dieser Trail auf einem Plankenweg durch einen Wald von uralten Mahagony- und Hammock-Bäumen. Weiter gab es den “Pa-hay-okee Overlook”, eine Aussichtsplattform, die den Blick auf ein Meer aus Gras freigibt.
Ganz am Ende der Strasse am Golf von Mexiko liegt Flamingo. Beim letzten Hurrikan wurde der Ort fast vollständig zerstört und nicht mehr aufgebaut. Es gibt nur noch ein Visitor Center sowie ein kleiner Hafen, von wo aus eine geführte Flussfahrt startet. Leider wusste dies unser Baedecker Reiseführer nicht. Dort wird nämlich von einem Kanuverleih und interessanten Kanutrails geredet. Wir taten also das einzig mögliche in Flamingo – wir nahmen an der zweistündigen Flussfahrt teil. Diese erwies sich aber als äusserst interessant. Ein Ranger erzählte uns historische Fakten über den Nationalpark. Wir konnten sogar die seltenen Krokodile sehen, von denen nur noch 900 in ganz Nordamerika leben.
Auf dem Rückweg konnten wir es nicht lassen und wir schauten noch einmal beim Anhinga Trail vorbei. Im Licht der untergehenden Sonne betrachteten wir noch einmal fast zwei Stunden lang alle die faszinierenden Tiere, die dort leben.
Tag 11 – Everglades
- At April 5, 2006
- By Tomi
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Als erstes besuchten wir heute morgen “Tin City” in Naples. Tin City ist eine Art Shopping Meile, die auf den alten Docks im Hafen gebaut wurde. Danach fuhren wir auf der 41 South nach Everglades City.Im Visitor Center hatten wir die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen Anbietern. Wir entschieden uns ein Combo-Packet. Zuerst machten wir eine einstündige Airboat-Tour durch die Mangrovenwälder, wo wir trotz des Motorenlärms viele Tiere zu Gesicht bekamen. Wir sahen Alligatoren, viele Vögel, eine ganze Familie Waschbären sowie eine Rotte Wildschweine. Die rasante Fahrt durch die schmalen Kanäle gefiel uns sehr!Die zweite Tour war eine Bus-Safari entlang eines kleinen Kanals, wo wir erneut Alligatoren, Schildkröten und Wildschweine zu Gesicht bekamen.
Die dritte und letzte Tour war eine gemütliche Bootsfahrt rund um Everglades City. Mitten im Hafen von Everglades City hat unser Kapitän ein Manatee aufgespürt. Leider konnten wir nur einen Schatten im Wasser und einmal kurz die Nase sehen, da das Wasser sehr trüb war und unser Boot wegen der Schiffsschraube nicht zu nahe an das Tier heranfahren durfte.
Dank eines Tips unseres Airboat-Kapitäns fuhren wir zu einem Rastplatz kurz nach Everglades City, wo wir mehr Alligatoren als je zuvor erblickten. Auf dem Weg nach Homestead, unserem Tagesziel, besuchten wir noch kurz den Shark Valley Park. Leider war es schon kurz vor Sonnenuntergang wurde geschlossen. Deshalb fuhren wir auf der wunderschönen Strasse 41 weiter nach Homestead, wo wir ein Super 8 Motel für zwei Nächte bezogen.
Tag 10 – Fort Myers, Sanibel Island, Naples
- At April 4, 2006
- By Tomi
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Heute fuhren wir weiter auf der Strasse 41 South der Küste entlang. Wir wollten nach Sanibel Island, einer der Küste vorgelagerten Barriereninsel auf der Höhe von Fort Myers. Auf dem Weg dahin fuhren wir durch Fort Myers und besuchten ganz kurz das ehemalige Winterdomizil von Thomas Alva Edison und Henry Ford. Auf dem Anwesen stand der grösste Baum, den wir je gesehen hatten, ein Indischer Banyan Baum (übrigens der zweitgrösste Banyan Baum der Welt).Danach ging es weiter nach Sanibel Island. Wir besuchten das “J.N. Ding Darling National Wildlife Refuge”, wo wir eine geführte Kayak-Tour in der Tarpon Bay unternahmen. Das ganze Gebiet der Tarpon Bay ist eine Mangrovenlandschaft – keine anderen Bäume könnten in dem salzhaltigen Wasser überleben. Wir sahen die verschiedensten Vögel und auch springende Fische. Der Park Ranger gab uns laufend interessante Informationen über die hier lebenden Tiere und Pflanzen und die früheren Bewohner dieses Sumpfgebietes. Nach gut zwei Stunden verliess uns der Ranger und wir konnten die Gegend noch auf eigene Faust erkunden. Der Höhepunkt unseres Ausfluges war, als wir im Dickicht der Mangroven einen Waschbären zu Gesicht bekamen. Wir konnten ganz nahe heran – der Waschbär hatte keine Angst und schaute uns ganz erstaunt an. Leider konnten wir ihn nicht so gut fotografieren wie wir ihn sehen konnten.Nachdem wir unser Kayak wieder zurück gebracht hatten, fuhren wir weiter südwärts nach Naples, wo wir uns ein Motel für die Nacht suchten.
Tag 09 – Fort De Soto, Myakka State Park
- At April 3, 2006
- By Tomi
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Heute Morgen fuhren wir weiter der Westküste entlang Richtung Süden. Unser erstes Ziel war der Fort De Soto Park, der im Jahr 2005 als der schönste Strand von Amerika gewählt wurde. Wir wollten allerdings keinen weiteren Strandtag einlegen, sondern die berühmte Sunshine Skyway Bridge fotografieren. Gleich neben dem schönen Strand steht auch ein Fort aus der Jahrhundertwende, das zum Schutz gegen die Spanier gebaut wurde. Noch immer stehen die grossen Mörserkanonen an ihrem Platz.Nachdem wir das Fort besichtigt hatten, fuhren wir weiter nach Süden über die Sunshine Skyway Bridge. Die Strasse führte an zahlreichen verlockenden Stränden vorbei. Also machten wir eine kleine Pause und setzten uns in den Sand ans Meer.
Am Nachmittag steuerten wir den Myakka State Park östlich von Sarasota an, wo wir eine Tour auf dem grössten Airboat der Welt unternahmen. Gross heisst aber nicht automatisch schnell – das Boot erreichte eine Maximalgeschwindigkeit von 8 Meilen pro Stunde. Der Kapitän führte uns auf den Upper Myakka Lake hinaus und zeigte uns zahlreiche Alligatoren und Schildkröten. Leider hatte der See einen sehr niedrigen Wasserstand, darum konnten wir nicht so nahe an die auf den Sandbänken sonnenden Alligatoren heranschwimmen. Die einstündige Bootstour war trotzdem äusserst informativ und hat uns sehr gut gefallen.
Wir verliessen den Myakka State Park und fuhren weiter südwärts. Eigentlich wollten wir die Nacht in Venice verbringen, aber dieser in den Reiseführern positiv erwähnte Ort gefiel uns überhaupt nicht. Etwas gefrustet fuhren wir weiter, doch sogleich wurden wir entschädigt. Auf der Höhe des Myakka State Forest sahen wir eine Rotte Wildschweine, die friedlich am Strassenrand am Fressen waren. Auf der Suche nach einem schönen Platz zum Übernachten erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang das Städtchen Punta Gorda, wo wir ein Zimmer in einem Best Western Motel nahmen. Bei einem Spaziergang entlang der Küste genossen wir den Sonnenuntergang.
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