Tag 17 – Temperaturschock
- At November 30, 2009
- By Tomi
- In Tanzania 2009
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Heute mussten wir bereits Abschied nehmen von unserem wunderschönen Hotel und der tropischen Hitze. Doch zuvor nützten wir noch die letzten paar Stunden, um am Strand an unserer Bräune zu arbeiten. Schliesslich wollten wir ja den Daheimgebliebenen zeigen, dass wir in den Ferien waren.
Am frühen Nachmittag wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir in einem winzig kleinen und engen Flugzeug nach Dar-Es-Salaam aufs Festland geflogen. Dort hatten wir einige Stunden Aufenthalt, bis dann um Mitternacht unser Flug zurück startete. Den kurzen Aufenthalt in der grössten Stadt Tanzanias nutzten wir für ein feines Nachtessen, bevor wir das Flugzeug nach Amsterdam bestiegen.
Nach dem Nachtflug erreichten wir Amsterdam in den frühen Morgenstunden und konnten ziemlich schnell nach Zürich weiterfliegen. Dort erwartete uns dann ein regelrechter Klimaschock! Als wir in Zürich das Flugzeug verliessen (Zürich scheint der einzige Flughafen zu sein, wo man mitten auf der Piste aussteigen muss), standen wir mit unseren Flip-Flops plötzlich in 10cm hohem Schnee. Brrrrrrr, was für ein Szenenwechsel.
Tag 16 – Schwitzen am Strand
- At November 29, 2009
- By Tomi
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Nach dem anstrengenden gestrigen Tag liessen wir es heute wieder ruhig angehen. Schliesslich hat jede Bewegung auf Zanzibar einen Schweissausbruch zur Folge. Deshalb minimierten wir die Anstrengungen auf ein Minimum und genossen unseren letzten ganzen Ferientag am Strand.
Tag 15 – Gewürze, Stone Town & Prison Island
- At November 28, 2009
- By Tomi
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Kurz nach dem Frühstück wurden wir von unserer Reiseleitung mit einem Minibus abgeholt und wir starteten unsere Tagestour, die wir gestern gebucht hatten. Als erster Stopp stand die Gewürzplantage auf dem Programm.
Auf der Plantage angekommen, wurden wir von einem kleinen Jungen in Empfang genommen, der uns durch für die nächsten zwei Stunden durch die Gegend führte. Er zeigte uns die verschiedensten Gewürzsträucher und Fruchtbäume und liess uns jeweils raten, was wir vor uns hatten. Um uns beim Ratespiel zu unterstützen zerrieb er jeweils ein paar Blätter zwischen den Fingern und liess uns daran riechen. Es nützte alles nichts – wir erkannten nur einen Bruchteil der uns gezeigten Pflanzen. Peinlich, peinlich. Am Ende der Tour wurden uns alle zuvor gesehenen Früchte auch noch zum Probieren serviert. So kletterte ein anderer Junge eine sicherlich 15 Meter hohe Kokospalme hoch und sang und tanzte dabei, bevor er uns ein paar Kokosnüsse runterbrachte.
Die nächste Station auf unserer heutigen Reise war Stone Town, der alte Stadtkern der Hauptstadt von Zanzibar. Unser Guide führte uns über den Markt und die engen Gassen und erzählte uns spannende Anekdoten. Wir besuchten den alten Sklavenmarkt und konnten uns ein Bild von den schrecklichen Umständen machen, die für die Sklaven Alltag waren. Die Hitze und vor allem die Feuchtigkeit machte uns schwer zu schaffen und so waren wir froh, als wir nach rund zwei Stunden in einem Hotel etwas tranken. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Hafen und setzten von dort aus mit einem kleinen Boot zur nahen Prison Island über.
Die frühere Gefängnisinsel beherbergt heutzutage ein Hotel sowie ein Gehege mit Dutzenden von grossen Schildkröten. Ihr habt richtig gelesen – ein Gehege. Wir hatten uns die Insel völlig anders vorgestellt: mit zahlreichen Schildkröten, die in Freiheit am Strand lagen und ihre Eier bewachten. Aber wir wurden bitter enttäuscht, denn es war nur ein Zoo. Bevor wir die Rückfahrt antraten, gönnte sich Tomi noch eine kleine Abkühlung und bewunderte die Inselwelt von unter Wasser. Wir hatten nämlich zuvor im Hafen eine Schnorchelausrüstung gemietet. Doch es liessen sich nicht viele Fische blicken, und so fuhren wir nach kurzer Zeit zurück auf die Hauptinsel.
Zurück in unserem Hotel liessen wir den Abend gemütlich auf dem Pier mit einem Cocktail ausklingen.
Tag 14 – Bole Bole am Strand
- At November 27, 2009
- By Tomi
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Der heutige Tag stand ganz unter dem afrikanischen Motto “Bole Bole”, was soviel wie “langsam langsam” bedeutet. Leider war unsere innere Uhr noch auf Safari getrimmt und so waren wir beide bereits um halb Sieben wach. Wir nahmen unsere Liegen am Strand in Beschlag und bewegten uns nur noch zum Essen und Trinken an der Poolbar. Dazwischen hatten wir noch ein Treffen mit unserer Reiseleitung vor Ort, wo wir für den morgigen Tag einen Ausflug nach Stone Town, zu einer Gewürzplantage sowie zur “Prison Island” mit ihren zahlreichen Schildkröten gebucht hatten. Am Abend gab es ein riesiges Buffet unter freiem Himmel mit afrikanischen Spezialitäten und Musik.
Tag 13 – Flug nach Zanzibar
- At November 26, 2009
- By Tomi
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Heute Morgen probierte es Tomi noch einmal, den Sonnenaufgang zu fotografieren. Das Wetter spielte zum Glück mit und der Mount Meru zeigte auch erneut seinen Gipfel. Der Kilimanjaro liess sich aber vom schönen Wetter nicht beeindrucken und war im dichten Wolkenmeer nicht auszumachen. Gegen Sieben wurden wir mit Tee und Kaffee geweckt. Nach dem Morgenessen auf der Terrasse mussten wir die wunderschöne Hatari Lodge leider bereits wieder verlassen. Sammy holte uns wieder ab und wir fuhren durch den Arusha Nationalpark zum Flughafen Arusha. Doch unterwegs konnten wir erneut einen kleinen Game Drive machen. Wir hatten Glück und sahen eine Gruppe Black & White Colobus Affen aus nächster Nähe, wie sie auf dem Boden sitzend am fressen waren. Normalerweise kriegt man diese Affen nur aus weiter Entfernung und immer auf den Bäumen sitzend zu Gesicht. Beim Ausgang des Parks hatte sich noch eine riesige Herde Giraffen versammelt. Danach ging es weiter zum Flughafen, wo wir unseren Flieger nach Zanzibar bestiegen.
Nach rund 1h 20min erreichten wir die vor der Küste von Tanzania liegende Insel Zanzibar. Am Flughafen wurden wir bereits erwartet und in unser Hotel Gemma dell’Est im Norden der Insel gebracht. Das Klima hatte sich gegenüber Tanzania schlagartig verändert – auf Zanzibar war es sehr heiss und schwül. Wir erreichten unsere traumhaft schöne Hotelanlage und mussten natürlich zuerst eine Tour durchs Hotel machen. Auf einem Pier tranken wir einen Sundowner, während wir den Sonnenuntergang im Meer beobachten konnten. Das anschliessende Nachtessen war einsame Spitze und wir gingen glücklich und zufrieden ins Bett.
Tag 12 – Mount Meru Walk
- At November 25, 2009
- By Tomi
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Beim gestrigen Abendessen hat Thomas einen Tipp für alle Fotografen gegeben, dass es sich lohnt, früh aufzustehen und den Sonnenaufgang auf der Terrasse zu beobachten. Dabei könne auf der einen Seite der Kilimanjaro und auf der anderen Seite der ebenso eindrückliche Mount Meru im Morgenrot bewundert werden. Also ist Tomi um 05:45 Uhr aufgestanden, hat sich ganz leise angezogen und wollte gerade zur Tür raus, als es heftig zu regnen begann. Also zurück ins Bett und morgen noch einmal probieren… Um halb Acht wurden wir offiziell geweckt – mit Tee und Kaffee ans Bett. Lecker! Danach verliessen wir unseren Bungalow und genossen unser bestes Frühstück in diesen Ferien. Auf dem Weg ins Haupthaus haben wir den Grund für den nächtlichen Lärm entdeckt: auf den Dächern jagten Dutzende Meerkatzen hin und her. Um 09:00 Uhr fuhren wir erneut mit unserem Guide Elyakim auf Safari. Zuerst mussten wir allerdings einen bewaffneten Ranger vom Nationalpark abholen, denn für Fuss-Safaris muss immer ein Ranger anwesend sein. Wir fuhren mit unserem offenen Mercedes durch verschiedenste Vegetationsschichten, während uns Elyakim vieles über den Nationalpark und die darin lebenden Tiere erzählte. Nach einer rund zweistündigen Fahrt erreichten wir den Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Mit dem Ranger an der Spitze ging es im Gänsemarsch steil den Berg hoch. Die Bäume waren mit Moos und Flechten übersäht, was dem Gebiet eine märchenhafte Atmosphäre verlieh. Nach etwa einer Stunde begann es zuerst leicht und dann immer mehr zu regnen. Dies störte uns aber überhaupt nicht, verstärkte es doch nur die Regenwaldstimmung. Nach einer weiteren Stunde im Regen erreichten wir die Ausgangsstelle und bestiegen unser mit Wasser gefülltes Auto. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Picknick-Stelle, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Da es immer noch stark regnete, assen wir im Auto, während wir den nahen Wasserfall bewundern konnten.
Nach dem Lunch ging die Fahrt die steile Strasse hinunter, die wir am Morgen bereits erklommen hatten. Immer wieder erblickten wir Red Duykers, Dik-Diks sowie die kleineren Artgenossen Sunis, die sich im dichten Unterholz versteckten. Als wir beinahe wieder das Tor des Nationalparks erreicht hatten, machten wir noch einen kurzen Spaziergang zu einem weiteren Wasserfall. Dabei kamen wir auf einer Wiese an einer Gruppe Warzenschweine und zwei riesigen Büffeln vorbei. Es ist also definitiv ein anderes Gefühl, wenn man so einem Tier ohne das schützende Auto gegenüber steht. Doch der Ranger mit seinem antiken Karabiner beruhigte ungemein. Nachdem wir uns den Wasserfall angeschaut hatten, erblickten wir zum ersten Mal die Spitze des Mount Meru – bis anhin war diese jeweils in dichte Wolken gehüllt. Und sogar der Gipfel des Kilimanjaro zeigte sich für ein paar Minuten, gerade genug für ein Erinnerungsfoto.
Zurück in der Lodge gönnten wir uns eine warme Dusche und hängten unsere Sachen zum Trocknen auf. Gegen halb Acht trafen sich alle Gäste der Lodge zu einem Drink vor dem Nachtessen. Danach assen wir wieder alle zusammen am langen Tisch – heute waren wir sogar zwölf Personen und es wurden wieder spannende Geschichten erzählt.
Tag 11 – Frühpirsch und Ankunft in Hatari Lodge
- At November 24, 2009
- By Tomi
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Da uns der gestrige Tag so gut gefallen hatte, überredeten wir Isaac zu einer letzten Frühpirsch, bevor wir die Serengeti am späteren Vormittag verlassen mussten. So fuhren wir bereits um sechs Uhr los, um den Tag so gut wie möglich auszunutzen. Kurz nach dem Verlassen der Lodge erblickten Dani’s Adleraugen fünf Löwen im Dickicht – ein Männchen und vier Weibchen, die friedlich durch das noch tau-feuchte Gras liefen. Der Tag fing also bereits super an. Isaac gab sich alle Mühe, uns auch noch die dritte afrikanische Grosskatze – den Gepard – zu zeigen. Doch es nützte alles nichts, dieser Anblick sollte uns verwehrt bleiben. Dafür begegneten wir zum ersten Mal in diesen Ferien einer Herde Elefanten, die wir aus der Nähe beobachten konnten. Um das Bild noch abzurunden stand eine Gruppe Giraffen gleich daneben. Wir fuhren noch einmal am selben Baum vorbei, auf dem wir gestern die Leoparden sahen, doch das Fleisch war aufgegessen und die Leoparden verschwunden. Kurz vor dem Seronera Flughafen begegneten wir einer Löwenfamilie mit Mama, Papa und einem Jungen, die sich von unserer Anwesenheit überhaupt nicht stören liessen. Der Kleine tollte wild herum und musste daraufhin vom Vater mit einem lauten Brüllen zurechtgewiesen werden.
Nun mussten wir auch schon zum Flughafen, wo wir uns von Isaac herzlich verabschiedeten und unser winziges Flugzeug nach Arusha bestiegen. Nach einer kurzen Zwischenlandung beim Lake Manyara erreichten wir den Arusha Airport, wo wir von Sammy abgeholt wurden. Sammy ist ein alter Kauz, der immer für ein Spässchen zu haben ist. Er fuhr uns zur Hatari Lodge, die gleich ausserhalb des Arusha Nationalparks liegt. Der Weg führte durch den Nationalpark und Sammy machte mit uns einen kleinen Game Drive. Er freute sich, dass er uns auf dem Weg sogar noch ein neues Tier zeigen konnte – nämlich Black & White Colobus Affen. Auf der Weiterfahrt erblickte Dani auch noch ein zweites neues Tier: eine Leopard-Schildkröte. In der Hatari Lodge wurden wir von Lilly, der deutschen Managerin, herzlich empfangen. Doch wir hatten noch keine Zeit für Smalltalk, den unsere Nachmittags-Pirschfahrt in den Arusha Nationalpark begann sogleich. Mit unserem Guide Elyakim fuhren wir in einem offenen Mercedes-Jeep zu den Momella-Seen. Hier konnten wir Tausende von Flamingos beobachten, deren rosa Farbe hier noch viel stärker ausgeprägt waren. Speziell war auch, dass einige Flamingos in der Mitte des Sees wie Schwäne schwammen. Die Landschaft um die beiden Seen erinnerte mehr an das Schottische Hochland als an Afrika. Der restliche Nationalpark bestand zu grossen Teilen aus Regenwald und es war auch merklich kühler als noch vor ein paar Stunden in der Serengeti. Zurück in der Lodge konnten wir unser liebevoll eingerichtetes Zimmer beziehen. Auch der Rest der Lodge, die früher einmal Hardy Krüger gehört hatte, ist sehr gemütlich und einladend eingerichtet. Nachdem der Film Hatari im Jahr 1960 in dieser Gegend gedreht wurde, verliebte sich Hardy Krüger in das Land und blieb.
Das Nachtessen in der Lodge wird jeweils gemeinsam an der grossen Tafel genossen, wobei sich alle Leute über die Erlebnisse austauschen und Geschichten erzählen konnten. Besonders spannend waren die Erzählungen von Lilly und ihrem Mann Thomas, die sich seit acht Jahren auf Weltreise befinden und momentan aushilfsweise für ihre Freunde als Manager der Hatari Lodge eingesprungen sind.
Tag 10 – Serengeti Game Drive
- At November 23, 2009
- By Tomi
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Da heute unser einziger ganzer Tag in der Serengeti war, wollten wir diesen voll ausnutzen. Isaac war es langsam nicht mehr recht, dass er uns noch keine Grosskatzen aus nächster Nähe zeigen konnte und so fuhren wir bereits um halb 6 los. Früh morgens war es noch ziemlich kalt in der Serengeti, doch schon nach kurzer Zeit vergassen wir die Temperaturen, da wir (Isaac) einen Löwen gesichtet hatten. Das junge männliche Tier sass auf einem Termitenhügel wie auf einem Thron und blickte stolz um sich. Wir waren nur wenige Meter entfernt und bewunderten den Löwen von allen Seiten. Nur wenige Minuten später erblickten wir eine Löwenmutter, die mit ihren rund eine Woche jungen Babies die Strasse entlang lief. Die zwei Löwenbabies wären wirklich total süss und trabten tollpatschig vor der Mama her. Wir genossen den seltenen Anblick in vollen Zügen und schauten den Kids lange zu, wie sie in der Morgensonne umhertollten und sich von der Mama liebevoll sauber schlecken liessen.
Nur kurze Zeit später erblickten wir erneut Löwen – dieses Mal eine ganze Familie. Leider waren sie ziemlich weit weg unter einem Baum im Schatten, so dass wir nicht viel erkennen konnten. Doch auch auf der anderen Strassenseite erblickten wir Löwen – nämlich eine Mama mit ihren drei Teenager-Jungen, die sich aber schnell ins hohe Gras in Deckung begaben. Nur wenige Meter daneben kam ein Hippo aus dem kleinen Fluss heraus und graste friedlich. Nachdem wir einen anderen Safari-Jeep aus einem Schlammloch herauszogen, das wir zuvor problemlos durchquert hatten, begegneten wir endlos scheinenden Herden von Gnus, die sich jedes Jahr zu dieser Zeit in der Serengeti versammeln. Gegen Mittag führte uns der Weg an einem grossen Baum vorbei, in dessen Schatten zwei Löwenpaare dösten. Isaac nannte sie “the honeymooners”, weil sich das eine Paar gleich mehrmals vor unseren Augen paarte. Weil uns dieser Platz so gut gefiel, parkten wir das Auto nur wenige Meter von den Löwen entfernt und verzehrten unsere Breakfast-Boxen.
Als wir nach dem Morgenessen weiterfuhren, begegneten wir einer einsamen Löwin, die vor uns auf der Strasse entlanglief. Heute war wirklich ein absoluter Löwentag. Kurz vor Mittag besuchten wir ein kleines Museum, das während einer kurzen Tour zahlreiche Informationen zum Serengeti Nationalpark und der jährlichen Migration der Gnus und Zebras lieferte. Ausserdem sahen wir überall Hyraxe im Schatten liegen – das sind murmeltierähnliche Nager, die sich in der sicheren Gegenwart der Menschen sichtlich wohl fühlten. Nach dieser interessanten Führung nahm sich Isaac zum Ziel, einen Leoparden aufzuspüren. Wir fuhren einem kleinen Flusslauf entlang und hielten intensiv Ausschau nach einer der seltenen Grosskatzen. Tatsächlich entdeckte Isaac in einem Baum ein riesiges Stück Fleisch, das nur ein Leopard dorthin geschafft haben konnte. So warteten wir an dieser Stelle, und tatsächlich tauchte nur wenige Minuten später ein Leopard auf – sogar mit Nachwuchs. Wir konnten es fast nicht glauben, doch die Leopardenmama und ihr Baby kamen aus dem Dickicht und kletterten vor unseren Augen auf ihren Baum. Wir verbrachten eine gute Stunde damit, die beiden zu beobachten und Hunderte von Fotos zu schiessen. Wir hätten es niemals für möglich gehalten, doch wir konnten tatsächlich unseren fantastischen Morgenessen-Platz noch toppen – wir genossen nämlich nur wenige Meter von den Leoparden entfernt unsere Lunch-Boxen.
Am späteren Nachmittag machten wir uns auf den Weg zurück in die Serengeti Sopa Lodge. Auf dem Rückweg entdeckten wir in der Ferne eine kleine Herde Elefanten am fressen. Wesentlich näher, nämlich gleich neben der Strasse, stiessen wir auf eine Herde Giraffen am Fressen sowie eine Gruppe gestreifter Mungos – eine andere Rasse als wir bereits im Lake Manyara Nationalpark beobachten konnten. Zurück in der Lodge konnten wir von der Aussichtsterrasse aus Impalas und Wasserbüffel beobachten, während wir langsam den super Tag ausklingen liessen. Nach dem Nachtessen sorgten einige Angestellte der Lodge für Stimmung, indem sie singend und trommelnd in den Speisesaal traten und uns ein Ständchen hielten.
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