Tag 12 – Vom Grand Canyon zum Lake Powell
- At August 7, 2008
- By Tomi
- In Southwest USA 2008
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Nachdem wir den Campground verlassen hatten, fuhren wir in östlicher Richtung dem Ausgang des Grand Canyon National Parks entgegen. Am „Desert View“ Aussichtspunkt warfen wir einen letzten Blick auf die imposante Landschaft des Grand Canyon. Vorbei an etlichen Indianer-Shops und begleitet von mehreren Gewittern fuhren wir unserem Tagesziel Page entgegen.
In Page fuhren wir über den Glen Canyon Damm zu unserem Campground direkt am Ufer des Lake Powell. Leider konnten wir den schönen See noch nicht geniessen, da uns die Gewitter wieder eingeholt hatten. So stellten wir unser Programm um und verbrachten unsere Zeit im Wallmart beim Shoppen. Da es danach immer noch regnete, suchten wir uns in Page ein Kino und schauten uns „Batman – The Dark Knight“ an.
Tag 11 – Grand Canyon
- At August 7, 2008
- By Tomi
- In Southwest USA 2008
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Heute Morgen standen wir wirklich früh auf! Diesmal nicht, um der Hitze zu entfliehen, sondern um den Sonnenaufgang über dem Grand Canyon zu bewundern. Nach dem Morgenessen machten wir uns für unsere grosse Wanderung bereit. Mit dem kostenlosen Shuttlebus fuhren wir zum „Yapi Point“, wo wir dem „Southern Kaibab Trail“ in die Schlucht hinab folgten. Hinter jeder Kurve versteckte sich eine neue atemberaubende Szenerie, die natürlich mit hunderten von Fotos festgehalten werden musste.
Nach ungefähr 3 1/2 Stunden kamen wir wieder oben an, verschwitzt und überglücklich. Danach folgten wir dem „Rim Trail“, einem einfachen Weg dem Abgrund entlang. Ganz zum Schluss konnten wir sogar noch drei riesigen Hirschen zusehen, wie sie auf dem Friedhof genüsslich die Grabblumen verzehrten. Nachdem wir den Tieren eine Weile zugesehen hatten, begaben wir uns wieder zu unserem Wohnmobil, grillten uns ein paar feine Steaks und blickten ins lodernde Lagerfeuer.
Tag 10 – Route 66 & Grand Canyon
- At August 7, 2008
- By Tomi
- In Southwest USA 2008
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Auch heute standen wir früh auf und machten uns auf den Weg. Um 8 fuhren wir bei über 35° Celsius los in Richtung Kingman, wo wir auf die Route 66 abzweigten. Mit jeder Meile wurden die Temperaturen angenehmer und die Landschaft schöner. Im Vergleich zur Interstate war die Route 66, die auf langen Strecken mit Sonnenblumen gesäumt ist, viel angenehmer und abwechslungsreicher zu fahren.
In Williams gerieten wir in ein sintflutartiges Gewitter, das uns bis kurz vor dem Grand Canyon begleitete und die Fahrt durch den wunderschönen National Forrest ein wenig verlangsamte. Nachdem wir unseren Campground im Nationalpark kurz besichtigt hatten, machten wir uns sofort auf den Weg zum „Rim“, der Kante des Grand Canyons. Das Glück begleitete uns und der Regen hörte auf, als wir das erste Mal die gigantische Schlucht erblickten. Während wir dem Rim entlang spazierten, kreuzte plötzlich eine „Mountain Goat“ unseren Weg und nahm uns in ihren Bann.
Nach Sonnenuntergang legten wir ein paar Steaks auf den Grill und liessen den Abend beim gemütlichen Sitzen ums Lagerfeuer ausklingen.
Tag 9 – Joshua Tree National Park
- At August 7, 2008
- By Tomi
- In Southwest USA 2008
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Um der Hitze zu entgehen standen wir bereits sehr früh auf. Kurz nach Acht fuhren wir schon durch den Joshua Tree National Park. Überall im Park gab es kleine Trails und Loops, von denen wir einige durchwanderten und die wunderschöne Landschaft genossen. Dazu gehört zum Beispiel auch das „Hidden Valley“, das wir trotz seines Namens fanden. Hier wurden früher gestohlene Rinder versteckt.
Nachdem wir den Joshua Tree National Park verlassen hatten, fuhren wir weiter in Richtung Osten, wo es für die nächsten 100 Meilen nichts ausser Sonne und Hitze gab. Am späteren Nachmittag erreichten wir den Colorado River und somit Arizona. Nach der kargen kalifornischen Wüstenlandschaft freuten wir uns, endlich wieder etwas Grünes zu sehen. Aber die Temperaturen blieben mit über 115° Fahrenheit immer noch unerträglich heiss. Der stetige Wind fühlte sich wie ein heisser Haarfön im Gesicht an.
Zum Glück gab es da noch den Lake Havasu, den wir trotz seinen 29° Celsius als erfrischende Abkühlung genossen. Am Abend trafen wir auf dem Campingplatz auf Ray und seine Freundin, ein New Yorker Pärchen, das mit ihren Harley’s seit über zwei Jahren ganz Amerika bereist. Wir gingen zusammen ins nahe Steakhouse und sie erzählten uns Anekdoten aus ihrem Leben.
Tag 8 – Palm Springs
- At August 3, 2008
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Unsere Körper haben instinktiv auf Wochenende umgestellt und wir sind alle erst um 10:00 Uhr erwacht. Nach einem ausgiebigen Frühstück/Lunch fuhren wir auf dem 5-spurigen Freeway 10 bzw. 210 in Richtung Osten bis nach Palm Springs. Mit jeder zurückgelegten Meile nahm die Temperatur zu. Als wir in Palm Springs ankamen waren es beinahe 50° und wir sehnten uns nach dem kalten Wetter von San Francisco. Um der Gluthitze zu entfliehen fuhren wir mit einer drehenden Seilbahn auf den 2500m hohen Hausberg von Palm Springs hoch, wo es angenehme 22° waren. Die Aussicht auf Palm Springs und die umliegenden Städtchen war einfach phänomenal. Die Berglöwen hatten sich leider versteckt, dafür konnten wir wieder den Eichhörnchen zuschauen.
Wieder unten in der Hitze angekommen machten wir uns auf den Weg in die Wüste, nach Twentynine Palms. Hier gleich neben dem Joshua Tree Nationalpark haben wir unser Nachtlager aufgeschlagen. Und auch jetzt während dem Blog-Schreiben um 23:00 Uhr hat es noch rund 30 Grad und wir haben zum ersten Mal die Klimaanlage unseres Campers eingeschaltet.
Tag 7 – Six Flags Magic Mountain
- At August 2, 2008
- By Tomi
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Heute verbrachten wir den ganzen Tag im Six Flags Magic Mountain. Dieser phänomenale Rollercoaster-Park bietet „Thrills“ und „Rides“ bis einem schwarz wird vor Augen (was uns allen wirklich auf der „Goliath“ passiert ist). Davon liessen wir uns aber nicht abschrecken und wir fuhren jede Bahn mindestens einmal!
Von den Strapazen erholten wir uns im Campground eigenen Jacuzzi und mit einem Steak vom Grill – was für ein Leben!
Tag 6 – Santa Barbara
- At August 2, 2008
- By Tomi
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Unser kaputter Rückspiegel führte uns bereits früh am Morgen ins kleine Städtchen Arroyo Grande. Abseits der typischen Touristenroute lernten wir die Hilfsbereitschaft der Amerikaner kennen. Während unser Rückspiegel von einem „Glass Cutter“ für nur $25.- repariert wurde, assen wir gemütlich unser geliebtes American Breakfast in einem Diner. Nun mit wieder zwei Spiegeln ging es wieder flott und vor allem viel angenehmer weiter – Spurwechsel waren endlich nicht mehr so kompliziert.
Kurz nach dem Mittag erreichten wir Santa Barbara. Die Stadt entpuppte sich als wahres Strand-, Einkaufs- und Kulturparadies. Als erstes besichtigten wir die historische Mission, danach ging es hinaus aufs Pier, und die restliche Zeit verbrachten wir mit ausgiebigem Shopping. Schwer beladen (bis auf die Brieftasche) ging es zurück zum Wohnmobil.
Auch dieses Mal sollten wir den Campingplatz nicht bei Tageslicht erreichen. Wir waren aber doch früh genug, um endlich einmal unseren Grill mit drei riesig grossen Steaks einzuweihen.
Tag 5 – Monterey Aquarium & 17 Mile Drive
- At August 2, 2008
- By Tomi
- In Southwest USA 2008
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Nach unserer ersten Nacht im Wohnmobil fuhren wir am Morgen nach Monterey. Wir parkten unseren RV in der Nähe des Aquariums, direkt an der Küste. Gleich nach dem Aussteigen erblickten wir keine 100 Meter von der Küste entfernt Delfine, die sich um ein paar Kajaks tummelten und freudig aus dem Wasser sprangen. Ein grandioses Schauspiel.
Wir gingen zu Fuss die kurze Strecke bis zum Monterey Bay Aquarium durch die „Cannery Row“, ein kleines Städtchen das zum Shoppen und Flanieren einlädt. Im Aquarium verbrachten wir den ganzen Nachmittag und bestaunten Otter, Jellies und Haie. Auf einem vor der Aussichtsterrasse gelegenen Felsen im Meer konnten wir sogar wilde Seehunde beobachten.
Nach einem Besuch im Steakhouse fuhren wir der Küste entlang in Richtung Süden. Kurz nach Monterey beginn der berühmte „17 Mile Drive“. Der mit zahlreichen Aussichtspunkten gespickte Weg führt über viele kleine Kurven der Halbinsel entlang. Als erstes erblickten wir Hirsche (oder waren es Rehe, Andreas?), die sich von den zahlreichen Golfspielern nicht stören liessen. Beinahe hätten wir den spektakulärsten Aussichtsplatz verpasst. Der „Bird Rock“ ist ein grosser Fels im Meer mit tausenden von Möwen und Albatrossen. Auf dem Parkplatz versuchten dutzende Eichhörnchen, den Touristen etwas Essbares zu entlocken. Fasziniert beobachteten wir dieses Treiben, als wir plötzlich die bekannten Laute von Seehunden vernahmen. Suchend blickten wir uns um, doch wir konnten nichts sehen. Da realisierten wir erst, dass der ganze Bird Rock voller Seehunde war. Zu Hunderten lagen sie kreuz und quer faul auf dem Felsen.
Die Fahrt ging weiter auf dem Highway #1 nach Süden. Als wir durch „Big Sur“ fuhren konnten wir zum Glück von den schweren Waldbränden, die hier noch vor wenigen Tagen gewütet hatten, nicht viel sehen. Wir genossen die Fahrt der wunderschönen Küste entlang, während die Sonne langsam unterging. Als wir unseren Campground in Pismo Beach erreichten, war es bereits dunkel.
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