Tag 8 – Waimea Canyon

Waimea LookoutNach einer rund 1½ stündigen Fahrt erreichten wir die Route 550, eine Bergstrasse die in den Waimea Canyon hineinführt. Schon die Strasse ist atemberaubend, aber wenn man erst den Waimea Lookout erreicht hat, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus. Die Sicht auf den “Grand Canyon des Pazifiks” lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Der Canyon macht seinem Spitznamen alle Ehre, ausser dass seine Felswände grün bewachsen sind. Während wir dem Canyon entlang in Richtung Kokee State Park fuhren, wurde das Wetter zunehmends schlechter und wir mussten das Faltdach unseres Jeep Wranglers schliessen. Es wurde uns bewusst, dass wir uns nahe des regenreichsten Punktes dieser Welt befanden. Die Strasse endete beim “Pu’u o Kila Lookout”, von wo aus wir die Na Pali Küste bewundern konnten. Da es zunehmends stärker regnete, fuhren wir wieder talabwärts. Mit jeder Meile, mit der wir uns vom Mount Waiale’ale entfernten, wurde das Wetter wieder freundlicher. Wir legten erneut einen Stopp beim Waimea Lookout ein, um nochmals die sagenhafte Aussicht auf den Canyon zu geniessen. Durch die schnell wechselnden Wetterverhältnisse zeigte sich der Canyon jedes Mal von einer ganz anderen Seite.

Unser nächstes Ziel war der “Polihale State Park” auf der Westseite von Kauai. Die Fahrt führte über einen typisch amerikanischen pfeilgeraden Highway und endete auf einer 8km langen Schotterpiste, die direkt an den Strand führte. Wegen dem mühsamen Weg verirrten sich nur wenige Touristen an diesen wunderschönen und meilenlangen Sandstrand, wo man die Klippen der Na Pali Küste bewundern kann.

Den Abend liessen wir im Hotel im heissen Sprudelbad (Dani gefällt’s) bei ein paar Cocktails ausklingen.

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